Mit jeder neuen Generation bringt Google spannende Funktionen in seine Pixel-Smartphones – besonders im Bereich künstliche Intelligenz (KI). Doch während die Software immer leistungsfähiger wird, bleibt eines beim Alten: Der interne Speicher. Auch das Basismodell der Pixel-Reihe kommt 2025 weiterhin mit nur 128 GB Speicherplatz – und das wird zunehmend zum Problem.
Pixel Kamera: Vom Leichtgewicht zur KI-Schwergewicht-App
Ein besonders deutliches Beispiel zeigt die Pixel Kamera-App. Durch die Integration lokaler KI-Modelle, die direkt auf dem Gerät laufen, steigt der Speicherbedarf massiv an. Die aktuelle Pixel Kamera Version 10.1 hat sich im Vergleich zu früheren Versionen mehr als verdoppelt:
- Früher: rund 700 MB App-Größe
- Jetzt: über 1,4 GB im Download
- Installiert: teilweise über 2,7 GB Speicherverbrauch
Auf dem Pixel 10 nimmt die Kamera-App inzwischen fast 3 GB Speicherplatz ein, während es beim Pixel 9 noch rund 1,1 GB waren.
Warum Google den Speicher endlich vergrößern sollte
Auch wenn das für viele Nutzer noch kein akutes Problem ist, zeigt sich hier ein klarer Trend: KI-Funktionen benötigen mehr Speicher – und das dauerhaft.
Da Google seine Smartphones inzwischen preislich auf Apple-Niveau positioniert, wäre ein Basismodell mit mindestens 256 GB Speicher längst angemessen.
Denn Nutzer können gegen diese Entwicklung kaum etwas tun – selbst wer kaum Daten oder Apps speichert, wird durch die immer größeren System-Apps zunehmend eingeschränkt. Vor allem Fotos, KI-Modelle und Systemdaten belegen auf Dauer immer mehr Platz.
Fazit
Mit der wachsenden Integration von KI in Android und Google-Apps steigt der Speicherbedarf rasant. Google sollte deshalb künftig beim Pixel-Speicher nachlegen, um der technologischen Entwicklung gerecht zu werden – und seinen Nutzern langfristig ein rundum sorgenfreies Erlebnis zu bieten.